Bundesweiter Pflanzwettbewerb

Wir tun was für Bienen!

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Dies war der noch nie da gewesene, bienenfreundlichste und gemeinschaftlichste Wettbewerb aller Zeiten:
für die Bienen, für das Leben, für unsere Zukunft!


Wenn wir JETZT nicht gemeinsam handeln, riskieren wir das Verschwinden der so wichtigen Bestäuberinsekten. Verschieben gilt nicht! :-)

Deshalb gab es diesen großen Mobilisierungs-Wettbewerb:

  • Wir machten mobil und bepflanzten Deutschland - und zwar bienenfreundlich!
  • Pollen und Nektar satt - für unsere Wild- und Honigbienen.
  • Wunderschöne Augenweiden für uns selbst.
  • Tolle Gemeinschaftserlebnisse.
  • Wir erlebten dabei die Jahreszeiten:
    "Herbstsummen 2016" (15.09.2016 bis 31.03.2017)
    "Frühlingssummen 2017" (01.04. bis 30.06.2017)
    "Sommersummen 2017" (01.07. bis 30.09.2017)

Mit Abschluss der Etappe "Sommersummen" ist der Pflanzwettbewerb nun beendet. Die Jury hat die Beiträge beurteilt und die Gewinner gekürt! Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Herzlichen Dank auch unseren Sponsoren und Kooperationspartnern, ohne die wir den Wettbewerb nicht hätten veranstalten können. Wir hoffen, mit ihrer tatkräftigen Unterstützung im Jahr 2018 wieder zum Pflanzwettbewerb aufrufen zu können!
 

Sonderpreis Gesamtwettbewerb

Als Sonderpreis vergibt die Jury zum Ende des Wettbewerbs eine Hummelkugel als ausgesprochen farbenfrohe und bewährte Nisthilfe aus Keramik, handgefertigt vom engagierten Bienen- und Hummelfan Robert Muttenhammer aus Dachau. Robert stellt eine Hummelkugel dieser Art individuell für den Gewinner des SONDERPREISES her Du bist TOLL, lieber Robert! Danke im Voraus. Dieser schöne Preis geht an eine Gruppe, die an allen drei Etappen teilgenommen und besonders schöne und sinnvolle Bienenprojekte realisiert hat.

... und gewonnen hat: Gitta Wittich Hortus Andersgarten

Herzlichen Glückwunsch!

 

Die Gewinner der Etappe "Sommersummen"

Preise:
Neben den Geldpreisen (s.u.) gibt es nette Sachpreise zu gewinnen sowie eine wunderschöne Urkunde!

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Die Gewinner der Etappe "Frühlingssummen"

WOW! Es haben 124 Gruppen mit insgesamt über 1.500 Menschen an dem Frühlingssummen teilgenommen! Großartig... wir freuen uns SEHR und hoffen auf rege Beteiligung beim Sommersummen.

Beim "Frühlingssummen" ist den Juroren die Auswahl nicht leicht gefallen, das zeigt sich u.a. daran, dass wir am Ende mehrere Dritte Preise vergeben haben und es auch relativ viele Vierte Plätze gibt. Bei den ersten und zweiten Preisen hingegen war die Entscheidung leichter.

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Die Gewinner der Etappe "Herbstsummen"

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Die Jury (nicht alle Jurymitglieder waren in allen Etappen aktiv):
Markus Gastl
gestaltet seit 2007 nicht nur seinen auch über die Medien bekannt gewordenen Hortus Insectorum. Er nutzte die positive Resonanz auf seinen Garten als Initialzündung für den Aufbau eines Netzwerks privater Gärtner, die im deutschsprachigen Raum ebenfalls diese Art Gartenprojekte realisieren möchten. Mit seinem Konzept des Drei-Zonen-Gartens vereint er die beiden wichtigsten Gartenmodelle der heutigen Zeit: den Naturgarten und die Permakultur. Auf Führungen vermittelt er ökologisches Grundwissen und bringt den zahlreichen Besuchern die Vielfalt, Schönheit und den Nutzen einer "hortanen" Lebensweise nahe.

Dr. Corinna Hölzer ist Biologin und Mitgründerin der Stiftung für Mensch und Umwelt. Sie setzt sich für die Erhaltung der natürlichen Ressourcen, insbesondere der biologischen Vielfalt, ein. Ihr Engagement liegt vor allem darin, unterschiedliche Akteursgruppen von der Notwendigkeit einer Naturschutzmaßnahme so zu begeistern, dass diese tatsächlich (oft gemeinsam) aktiv werden. Als Initiatorin von Deutschland summt!  ist Corinna vor allem konzeptionell aktiv. Immer angetrieben von der Frage: Welche Akteure können in welcher Form gemeinsam wirken, um Bienen und (Stadt-)Natur zu fördern?

Dr. Sonja Knapp ist Geoökologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department Biozönoseforschung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Stadtökologie. Vor allem interessiert sich Sonja dafür, wie die Ausweitung unserer Städte die biologische Vielfalt verändert und wie wir sie im urbanen Raum am besten schützen können. Unter anderem koordiniert sie zur Zeit eine mehrjährige Erfassung der Flora und Fauna in den Schutzgebieten der Stadt Halle (Saale).

Sabine Kohlstadt ist Biologin und im Großraum Rhein-Main als Naturgarten-Gestalterin selbständig tätig. Mit Begeisterung pflanzt sie heimische Wildpflanzen und baut naturnahe Biotop-Elemente in alle Gärten. Sabine leitet die Regionalgruppe Rhein-Main des Naturgarten e.V. und hat 2014 die Plattform NaturGartenWelt gegründet. Hier gibt es neben fundiertem Naturgarten-Wissen auch einen Wildpflanzen-Versand und Naturgarten-Experten aus ganz Deutschland, die sich als Planer und Gartengestalter vorstellen.

Gaby Schulemann-Maier liebt die Natur seit ihrer Kindheit. Sie studierte Physik und ist der Naturbeobachtung seit ihrer Jugend treu geblieben. Nachdem sie einige Jahre lang bei verschiedenen Arbeitgebern vor allem im Bereich Wissenschafts- und Medizinjournalismus tätig war, konnte Gaby ihre Leidenschaft für die Natur zum Beruf machen. Seit 2016 ist sie beim Beobachtungsnetzwerk naturgucker.de für die Kommunikation zuständig. Privat engagiert sie sich außerdem seit langem für heimische Wildvögel und andere Tiere.

Dr. Reinhard Witt stammt aus dem oberbayerischen Ottenhofen und ist freiberuflicher Biologe, Journalist und naturnaher Grünplaner. Reinhard gründete vor 26 Jahren den Naturgarten e.V. Seit 30 Jahren befasst er sich intensiv mit dem Thema naturnahe Garten- und Landschaftsgestaltung sowie der Planung und Realisierung von Grünprojekten im Privaten und Öffentlichen. Darüber hinaus ist er Leiter von Praxisseminaren im naturnahen Bereich. Er hat viele spannende und lehrreiche Bücher zum Thema Naturgarten geschrieben.

Warum fehlt das Summen?
Viele Gärten und Parks sind geprägt von sterilen Flächen aus Schotter, Rasenflächen, Thujahecken und Zierpflanzen. Auf dem Land sieht man kaum einen Blühstreifen, geschweige denn ein buntes Feld mit Mohn, Kamille und Kornblume. In ihren schrumpfenden und vergifteten Lebensräumen finden die Bienen immer weniger Nahrung und Strukturen, um ihre Eier abzulegen.

Aber es gibt eine gute Nachricht: Es ist ganz einfach den Bienen zu helfen!
Heimische Pflanzen in den Boden und bienenfreundliche Strukturen anlegen! Das geht übrigens auch ohne eigenen Garten! Jeder darf. Jeder kann.

ABER: (a) Nur neue Pflanzungen und (b) nur Gruppenaktionen werden prämiert. Bienenfreundlich zu sein ist leichter als gedacht, macht in Gemeinschaft einfach Spaß und schafft am Ende tolle Lebensräume. Auf die Plätze, fertig, looos!

Grußbotschaft von Daniela Schadt zum Wettbewerb

Daniela Schadt, Lebensgefährtin unseres Bundespräsidenten a.D. Joachim Gauck, beim Blumenpflanzen in Schloss Bellevue

Liebe Bienen- und Naturfreunde,

ein bunt bepflanzter Balkon, ein verwunschener Garten, ein Stück Wald oder Wiese, in dem es an jeder Ecke blüht – solch reiche, lebenswerte Orte wären nicht komplett ohne das Summen der Wildbienen. Mehr als 550 Arten von ihnen sorgen in Deutschland für ökologische Vielfalt in der Stadt und auf dem Land.

Damit dies so bleibt, sind wir alle gefragt. Jeder kleine Beitrag zum Schutz der Wildbienen kann helfen, ihren Lebensraum zu erhalten. „Wir tun was für Bienen!“ – in diesem Bewusstsein ermutigen wir uns gegenseitig in einem Wettbewerb, der unsere Ökosysteme und so jeden einzelnen von uns bereichern wird.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Freude und wertvolle, summende Ideen. Schon jetzt bin ich gespannt auf Ihre Projekte!

Ihre
Daniela Schadt

Die Partner unseres Wettbewerbs

Die Partner unseres Wettbewerbs

Ohne diese Sponsoren und Kooperationspartner wäre dieser schöne Wettbewerb nicht möglich. Dank an alle!

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